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Anwenderberichte

10.12.2019
Rik Denoo und seine Tochter Ann-Sofie Denoo wagten Ende 2018 den Schritt in die Automation mit Hermle.

AUTOMATION LÖST ENGPÄSSE

Der belgische Formenbauer Denoo Matrijzen ist ein fortschrittliches Unternehmen. Während sie schon früh in die CNC-gesteuerte 5-Achs-Bearbeitung investierten, wagten Firmeninhaber Rik Denoo und seine Tochter Ann-Sofie den Einstieg in die Automation erst jetzt.

Denoo Matrijzen aus Zedelgem, Belgien, entwirft und fertigt seit 1966 hochwertige Schneid-, Falt- und Stößelformen – vom Prototyp bis zur Kleinserie. Seitdem hat sich viel verändert. Der kleine Familienbetrieb war einer der ersten in der Region Flandern, der vollständig CNC-gesteuert arbeitete. Auch der Einstieg in die fünfachsige Fräsbearbeitung erfolgte früh – vor mehr als 14 Jahren. Damals ersetzte ein 5-Achs-Bearbeitungszentrum der Maschinenfabrik Berthold Hermle AG zwei ältere Maschinen. 2016 stieg der Formenbauer in die 5-Achs-Simultanbearbeitung ein.

„Wir bearbeiten hauptsächlich Einzelstücke und gelegentlich Kleinserien. Deshalb sahen wir bisher keinen Anlass, unseren Prozess zu automatisieren. Dies hat sich jedoch durch die positive Entwicklung der vergangenen Jahre geändert“, erzählt Ann-Sofie Denoo. „Eine zusätzliche Fräsmaschine hätte uns nicht entlastet, zumal es in unserer Region immer schwieriger ist, qualifiziertes Personal zu finden.“ Die logische Konsequenz war der Einstieg in die Automatisierung.

Mit der Idee, eines ihrer 5-Achs-Bearbeitungszentren zu automatisieren, suchte Denoo Matrijzen nach konkreten Lösungen. „Ein Ansatz war, dass wir eine unserer Maschinen mit einem Roboter ausstatten und die zugehörige Software in den Produktionsprozess integrieren“, erklärt Ann-Sofie Denoo. „Wir verglichen dieses Szenario mit dem – doch etwas teureren – Hermle-Gesamtpaket.“ Die Entscheidung fiel schließlich zugunsten des Gosheimer Maschinenbauers aus.

Die Hermle C 400 mit HS flex wurde im Dezember 2018 an Denoo Matrijzen ausgeliefert, gefolgt von einer Einlaufphase. Eine Schulung von Hermle half den Mitarbeitern, mit der Maschine, dem Automatisierungssystem und der Software vertraut zu werden.

 

C 400 HS flex

NEUER WORKFLOW

„Die größte Änderung besteht im Workflow. Früher haben wir uns primär mit der Frage beschäftigt, ob wir ein Teil auf einer 3- oder 5-Achs-Maschine bearbeiten. Jetzt konzentrieren wir uns auf die Offline-Programmierung der neuen 5-Achs-Maschine“, beschreibt Ann-Sophie Denoo. Nach der Programmierung wird der Auftrag an die Maschine gesendet. In der Produktion selbst findet die restliche Vorbereitung statt: Der Werker spannt die Werkstücke auf die Paletten und lagert diese im Speichermodul zwischen.

„ JETZT KONZENTRIEREN WIR UNS AUF DIE OFFLINE-PROGRAMMIERUNG DER NEUEN 5-ACHS-MASCHINE“

Gesteuert wird die HS flex-Lösung über das Hermle Automation-Control-System, das den Bediener bei der Produktionsplanung sowie bei der Werkzeugeinsatzkalkulation unterstützt. Über einen Touchscreen hat der Werker stets die für ihn anstehenden Aufgaben im Blick.

Denoo Matrijzen wollte primär Ausfallzeiten reduzieren, Kapazität schaffen und die Produktivität maximieren. Darüber hinaus zieht das Familienunternehmen aus der Automationslösung von Hermle einen weiteren Gewinn: „Da wir nun auch am Wochenende auf unserer Hermle C 400 vorprogrammierte Aufträge unbemannt bearbeiten können, haben wir einen deutlichen Wettbewerbsvorteil gewonnen“, resümiert Ann-Sofie Denoo.

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